Kreditkarte für Studenten: Worauf es wirklich ankommt
Ohne festes Einkommen, aber mit vollem Reisefieber: Wir zeigen, welche Kreditkarte für Studenten sinnvoll ist, worauf du bei Gebühren achtest und welche Alternativen es gibt.
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Bekommen Studenten überhaupt eine Kreditkarte?
Ja – aber meist keine klassische Kreditkarte mit Kreditrahmen, weil dafür ein regelmäßiges Einkommen nachgewiesen werden muss. Für Studierende eignen sich vor allem guthabenbasierte Debit- und Prepaid-Karten sowie Karten von Direktbanken, die ohne Mindesteinkommen auskommen.
Diese Kriterien sind für Studenten wichtig
Beim Vergleich solltest du als Studierender besonders auf diese Punkte achten:
- Keine Jahresgebühr – das Budget ist meist knapp
- Keine Fremdwährungsgebühr – ideal für Auslandssemester und Reisen
- Kostenlose Bargeldabhebung im In- und Ausland
- Kein Mindestumsatz und kein Mindesteinkommen als Voraussetzung
- Mobile Payment mit Apple Pay und Google Pay
Debit- oder Kreditkarte – was ist besser?
Für die meisten Studierenden ist eine kostenlose Debitkarte die unkompliziertere Wahl: Sie wird sofort vom Konto abgebucht, ist ohne SCHUFA-Hürde erhältlich und schützt vor Schulden.
Eine echte Kreditkarte hat aber einen Vorteil: Für Hotelkautionen und Mietwagen wird sie deutlich häufiger akzeptiert. Wer regelmäßig reist, fährt mit einer Kombination aus Debit- für den Alltag und einer kostenlosen Kreditkarte für Reisen am besten.
Vorsicht bei der Teilzahlung
Viele kostenlose Kreditkarten haben die Teilzahlung (Revolving) standardmäßig aktiviert. Dabei wird nur ein kleiner Teil der Rechnung beglichen, der Rest mit hohen Zinsen von oft über 17 % verzinst. Stelle gleich nach Erhalt der Karte auf Vollzahlung um, um diese Kostenfalle zu vermeiden.