Kreditkarte im Ausland: Gebühren vermeiden & richtig zahlen

Fremdwährungsgebühr, Abhebepauschale, DCC-Falle: Wir zeigen dir, welche Kosten im Ausland wirklich anfallen und mit welchen Karten und Tricks du im Urlaub bares Geld sparst.

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Diese Gebühren fallen im Ausland an

Im Ausland kann eine Kreditkarte deutlich mehr kosten als zu Hause. Wer die einzelnen Posten kennt, kann sie gezielt vermeiden. Besonders außerhalb der Eurozone summieren sich kleine Prozentsätze schnell zu spürbaren Beträgen.

  • Fremdwährungsgebühr (Auslandseinsatzentgelt): meist 1 bis 3 % des Umsatzes bei Zahlungen außerhalb des Euro
  • Bargeldabhebung: oft eine Pauschale von 5 bis 7,50 € pro Vorgang, teils zusätzlich prozentual
  • Automaten-Betreiberentgelt: vom Geldautomaten selbst erhoben, unabhängig von deiner Bank
  • DCC-Aufschlag: bis zu 10 %, wenn du am Terminal in Euro statt Landeswährung zahlst

Innerhalb der Eurozone zahlst du nichts extra

Bei Zahlungen in Euro fällt in der Regel keine Fremdwährungsgebühr an – egal in welchem Land. Wichtig: Entscheidend ist die Währung, nicht das Land. In Schweden (Krone), der Schweiz (Franken) oder Dänemark (Krone) zahlst du trotz Europa eine Fremdwährungsgebühr, weil dort nicht in Euro abgerechnet wird.

Die DCC-Falle: Immer in Landeswährung zahlen

DCC steht für Dynamic Currency Conversion. Fragt dich ein Geldautomat oder Kartenterminal, ob du in Euro statt in der Landeswährung zahlen möchtest, lehne immer ab und wähle die Landeswährung.

Bei DCC rechnet der Händler oder Automatenbetreiber selbst um – zu einem deutlich schlechteren Kurs mit Aufschlägen von teils bis zu 10 %. Lässt du dagegen Visa oder Mastercard umrechnen, bekommst du den fairen Interbankenkurs.

So sparst du im Ausland am meisten

Mit der richtigen Vorbereitung zahlst du auf Reisen kaum noch Gebühren:

  • Eine Reisekreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr wählen (0 % weltweit)
  • Am Terminal und Automaten immer die Landeswährung wählen (DCC ablehnen)
  • Seltener, dafür größere Beträge abheben, um Pauschalen zu sparen
  • Eine zweite Karte als Backup mitnehmen, falls eine gesperrt wird
  • Vor der Reise das Tages- und Auslandslimit der Karte prüfen